Physiotherapie-Praxis Susanne Kuhn  

   
  Lymphologische - Physiotherapie  
   

Die Lymphe ist die klare Flüssigkeit in ihrem Körper, die sie beispielsweise sehen, wenn sie infolge Reibung eine Blase an Händen oder Füssen bekommen. Diese Flüssigkeit gibt es überall im Körper. Sie liegt zwischen den Zellen. Von dort wird sie in den Lymphbahnen gesammelt und fliesst schliesslich kurz vor dem Herzen wieder in den Blutkreislauf zurück.
In den Lymphbahnen sind immer wieder Lymphknoten eingeschaltet. Diese sind wichtig für die Immunabwehr.

Unter Lymphologischer Physiotherapie versteht man verschiedene physiotherapeutische Techniken, die alle zum Ziel haben, Ödemkrankheiten zu behandeln.
Ein Ödem ist eine Schwellung im Gewebe, verursacht durch Gewebeflüssigkeit (Lymphe), die nicht abfliessen kann. Die Ursachen für diesen Stau können vielfältig sein.
Primäre Lymphödeme entstehen infolge einer angeborenen Mangelanlage des Lymphsystems.
Sekundäre Lymphödeme entstehen nach chirurgischen Eingriffen, z.B. nach einer Lymphknotenentfernung im Zusammenhang mit einer Tumoroperation.
Posttraumatische oder Postoperative Ödeme sind in der Regel vorübergehend auftretende Schwellungen nach einem Unfall oder einer Operation.
Brustödeme treten am ehesten nach einer brusterhaltenden Tumorentfernung, sowie einer Entfernung von Lymphknoten in der Achselhöhle und einer anschliessenden Bestrahlung auf. Die Brust kann geschwollen, verhärtet, gerötet und überwärmt sein.

Die Behandlung von Ödemen geschieht mit verschiedenen physiotherapeutischen Techniken:
 

  Manuelle Lymphdrainage
  Kompressionstherapie mit Bandage und/oder Strumpf
  Atemphysiotherapie
  Spezielle Grifftechniken zum Lösen von Verhärtungen und verklebten Narben
  Verschiedene Techniken zur Verbesserung der Funktion des Bewegungsapparates


Behandlungsfrequenz

Nachdem Sie vom Arzt eine Verordnung für Physiotherapie bekommen haben, melden sie sich für einen ersten Termin an. Nach der ersten Sitzung planen wir die Frequenz der Behandlungen. Meistens ist es sinnvoll, eine Intensivphase von zwei bis drei Wochen, mit mindestens drei Behandlungen pro Woche zu planen.
Bei chronischen Ödemen empfiehlt es sich, jährlich ein bis zwei Serien Lymphologischer Physiotherapie durchzuführen, um das Ödem weiterhin zu reduzieren oder konstant zu halten.

Elemente der Lymphologischen Physiotherapie können auch noch bei anderen Krankheitsbildern eingesetzt werden, z.B. bei Ulcus cruris (offene Beine), bei rheumatischen Erkrankungen wie Gelenksentzündungen und Sklerodermie oder bei Schleudertrauma.

Links

www.lymphbildung.ch
 

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     Auf meiner Website finden Sie Informationen zu einzelnen physiotherapeutischen Techniken und zum Thema Craniosacrale Osteopathie.

 
   
       
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